Infuser-Flaschen

Infuser-Flaschen

Infuser Flasche mit Gurke
Infuser Flasche By Wicker Paradise [CC BY 2.0 ], from Flickr
Es kann wirklich schwer sein, regelmäßig genug Wasser zu trinken. Sei es, weil die Arbeit gerade stressig ist, man hat viel zu viel zu tun oder auch einfach keine Lust auf Wasser. Es schmeckt ja schließlich auch nach nichts, da sind Cola oder Fruchtsaftschorlen schon die attraktivere Wahl. Dass das aber eigentlich nichts bringt und sogar alles noch schlimmer machen kann, wird von Vielen ignoriert. Für dieses Problem gibt es jetzt eine Lösung: Die „Infuser-Flasche“, oft auch „Teeflasche“ genannt.

In diesem Artikel erfahrt Ihr alles über die „Infuser-Flasche“: was das genau ist, welche Vorteile sie hat und außerdem die besten Rezepte, mit denen man normalem Wasser einen richtig guten Geschmack geben kann.

Die „Infuser-Flasche“ – Was ist das überhaupt?

Die „Infuser-Flasche“ ist eigentlich eine ganz normale Flasche, in die man Wasser füllen und es mitnehmen kann. Nur gibt es einen Bonus: in der Flasche ist ein Fach, in das man Obst, Gemüse oder verschiedene Kräuter füllen kann. Dieses Fach ist so in der Flasche angebracht, dass es immer in Kontakt mit dem Trinkwasser steht. Durch die Schlitze in dem Fach fließt Wasser hinein und so gelangt der Geschmack des Obstes in das Wasser in der „Infuser-Flasche“. So schmeckt das Wasser nicht mehr nach nichts und es fällt einem vielleicht leichter, mehr zu trinken.

Außerdem ist der Behälter normalerweise mit einem Filter ausgestattet, der dafür sorgt, dass nur  Geschmack und Vitamine und nicht etwa Kerne, Schalenreste oder Anderes in das Wasser gelangen. Die „Infuser-Flasche“ ist die gesunde und geldsparende Alternative zu zuckrigen Fruchtsäften und –schorlen.

Die verschiedenen Arten der „Infuser-Flasche“

Die meisten Modelle  der „Infuser-Flasche“ sind leicht zu reinigen und oft spülmaschinenfest. Das hängt aber auch davon ab, aus welchem Material die „Infuser-Flasche“ gemacht ist. Hier muss man sich erst einmal entscheiden, was einem wichtiger ist. Will man eine Flasche, die auf keinen Fall irgendwelche Schadstoffe abgeben kann, wählt man am besten eine Infuser-Flasche aus Glas. Ein Nachteil ist, dass Glas sehr schnell brechen kann und man so immer etwas aufpassen muss, wie man mit der „Infuser-Flasche“ umgeht.

Wenn die „Infuser-Flasche“ aber vor allem den Alltag überstehen soll und überall mit hin genommen wird, dann sollte man statt Glas lieber Plastik nehmen. Bei Plastikflaschen sollte man jedoch immer darauf achten, dass das Plastik BPA-frei ist und keine Schadstoffe ins Wasser abgegeben werden.

Ein guter Kompromiss für dieses Problem kann die Edelstahflasche sein, da diese nicht so schnell zerbricht, keine Schadstoffe in das Wasser abgibt, aber auch nicht zu schwer ist. Nur sieht diese unter Umständen nicht ganz so modern und stylisch aus, wie Glas- oder Plastikflaschen.

Für welches Material man sich entscheidet hängt auch davon ab, ob man in die Flasche nur kaltes Wasser oder auch heißen Tee füllen möchte. In diesem Fall muss man sich vor dem Kauf entweder für die „Infuser-Flasche“ oder für die „Teeflasche“ entscheiden und dann dementsprechend das beste Material nehmen. Die „Teeflasche“ funktioniert quasi genauso wie die „Infuser-Flasche“, nur dass hier statt kaltem, heißes Wasser hinein gefüllt wird und das dann den Geschmack der Früchte annimmt. In jedem Fall garantieren sowohl die „Infuser-Flasche“ als auch die „Teeflasche“, dass man unterwegs immer genug zu trinken dabei hat.

Wie wird die „Infuser-Flasche“ benutzt?

Traditioneller Tee InfuserDas ist tatsächlich ganz einfach: Man sucht sich die gewünschten Früchte, das Gemüse oder die Kräuter aus und schneidet sie in kleinere Stücke. Dann steckt man die Stücke in den Behälter und füllt die Flasche mit Leitungswasser, Mineralwasser oder auch mit Kräutertee auf. Zum Schluss nur noch ein wenig schütteln, damit sich der Geschmack und die Vitamine schneller und besser verteilen – und fertig ist die „Infuser-Flasche“!

Welche Vorteile hat die „Infuser-Flasche“?

Allgemein wird diese Flasche als eine Möglichkeit, in einen gesünderen Lebensstil zu starten, angesehen. Denn mit der „Infuser-Flasche“ hat man die Möglichkeit, langweiliges Wasser schmackhafter zu machen und so ungesunde Säfte und Schorlen zu ersetzen. Das verringert vor allem die Aufnahme von Zucker und ist außerdem noch umweltfreundlich indem Müll durch geleerte Verpackungen und Tetra-Packs verringert wird.

Bringt die „Infuser-Flasche“ denn auch Gesundheitsvorteile?

Wie schon gesagt, durch die Kombination aus Obst/Gemüse und Wasser werden ungesunde Fruchtsäfte vermieden. Kein Wunder also, dass die „Infuser-Flasche“ den Ruf hat sehr gesund und vitaminreich zu sein. Nicht nur das Aroma und der gute Geschmack des Wassers machen das Trinken leichter, sondern die Mineralien, Vitamine und Oxidantien sind gleichzeitig auch noch gut für die Gesundheit! So tut man nicht nur etwas Gutes für die Gesundheit, sondern hilft sich selber dabei noch beim Abnehmen und regt seinen Stoffwechsel an.

Welche Rezepte für die „Infuser-Flasche“ gibt es?

Bevor wir gleich zu den verschiedenen Rezepten kommen, hier zuerst noch ein paar Tipps, wie Ihr das Beste aus eurem „infused water“ rausholen könnt:

  1. Wichtig: Das Obst/Gemüse darf außen keine feste Schale haben (wie zum Beispiel Brombeeren), da so kein Saft ins Wasser gelangen kann. Wenn Ihr aber doch Brombeeren oder Heidelbeeren benutzen wollt, dann solltet Ihr sie vorher entweder aufschneiden oder etwas zermatschen.
  2. Die Früchte sollten im besten Fall mehr als reif sein, damit der Effekt schneller und besser eintreten kann. Sonst eben wieder anschneiden bzw. zermatschen.

Es gibt viele Rezepte für die „Infuser-Flaschen“, jedoch finden sich immer wieder bestimmte Obst- und Gemüse-Sorten wieder. So zum Beispiel Gurkenscheiben, da diese viel Magnesium und Kalium liefern. Oder auch Minze und Ingwer, die den Fettstoffwechsel anregen und den Heißhunger auf Süßigkeiten unterdrücken. Sehr beliebt sind auch Zitronenscheiben, da sie viel Vitamin C enthalten, was gesund ist und auch noch beim Abnehmen hilft.

Leichte basic-Rezepte

Hier findet Ihr ein paar allgemeine, leichte Rezepte für Eure tägliche „Infuser-Flasche“.

Zitrone + Minze + Gurke
Beeren + Basilikum
Erdbeeren + Zitrone + Basilikum
Orange + Blaubeeren
Wassermelone + Kiwi + Erdbeeren
Himbeeren + Zitrone

 

Natürlich sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt und Ihr könnt Obst, Gemüse und Kräuter je nach Geschmack kombinieren!

Außergewöhnliche Rezepte

Für alle, die sich ein bisschen mehr trauen und experimentierfreudig sind, findet Ihr hier drei Rezepte, die ein wenig außergewöhnlicher sind:

„Melonencocktail“ Wassermelone + Honigmelone + Cantaloupe-Melone
„Sauer ist gesund“ Kiwi + Johannisbeere + Zitronenmelisse
„Get your Greens“ Gurke + Minze + grüner Apfel

 

Braucht man sowas denn wirklich?

Also nützlich ist sie auf jeden Fall. Besonders im Sommer kann sie durchaus nützlich sein, da man durch den guten Geschmack nicht nur mehr trinkt, sondern gleichzeitig auch noch mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird, die man ja in der Hitze schnell ausschwitzt.

Auch verschwendet man kein Obst und auch kein Gemüse, da man das am Ende des Tages immer noch essen kann und so noch mehr Vitamine zu sich nimmt. Und an den Anschaffungskosten sollte es auch nicht scheitern, da die je nach Modell zwischen 10 und 30€ liegen.

Alles in allem sind sowohl die „Infuser-Flasche“ als auch die „Teeflasche“ ein cooles Produkt, um entweder einen gesünderen Lebensstil zu starten oder einfach noch einfacher noch gesünder zu leben. Aber sie ist auch kein muss: Wer ist sowieso schon gesund ernährt und genügend Wasser zu sich nimmt, dem bringt eine „Infuser-Flasche“ vielleicht nicht so viel. Also: Definitiv ein nützliches Extra-Feature, das das Leben einfacher und das Wasser leckerer macht!

 

Teekanne voll Kräuter